Unser Menü für Sie

Der Rubikon, bzw. der Rubikon Prozess wird auf eine Erzählung zu Cäsar zurückgeführt. Um jedoch diese Geschichte des Rubikon in Bezug auf unsere Namensherkunft in Analogie von Poststation und Speisemeisterei zu bringen, wollen wir Ihnen den Rubikon Prozess in einem 5 Gänge Menü vorstellen:


1. Gang:

Wir erkunden unsere eigenen, unbewussten Bedürfnisse;


2. Gang:

Wir stellen einen Abgleich zwischen unseren bewussten Motiven und unbewussten Bedürfnissen her. Auf dieser Grundlage entwickeln und formulieren wir unser persönliches Mottoziel. Dieses allgemein gehaltene Ziel beschreibt eine innere Haltung, auf der zukünftiges Handeln gründet und hat eine sehr hohe Motivationskraft. Es stellt die Grundlage für die in der weiteren Menüfolge angebotenen handlungsorientierten Schritte dar.

Für diesen Menügang reichen wir Ihnen spezielles Besteck, um diesen Gang Ihnen mit dem geeigneten Löffel (Kleine Anmerkung zur Neurobiologie: Arbeitsweise unseres Gehirns:

Unser Gehirn ist ein flexibles, hochaktives Organ. Es macht beim Erwachsenen etwa 2 % der Körpermaße aus, verbraucht aber 20 % des Grundumsatzes unserer Energie.

Wir können unser Gehirn auch als einen „sich selbst organisierenden Erfahrungsspeicher“ beschreiben.

Unser Gehirn ist jedoch stark abhängig von den Angeboten, die wir ihm machen und von den Erfahrungen, die es mit uns (körperliche Reaktionen, Umgang mit unseren Grundbedürfnissen) und Anderen macht. Ähnlich wie auf der Poststation gibt es ein Höchstmaß an Vernetzung. Biete ich meinem Gehirn keine neuen Erfahrungsmöglichkeiten an, passt es sich ebenfalls an – und lernt nichts; „use it or loose it“….. – in Analogie:

eine stillgelegte Poststation wird sich zu einer verlassenen Goldgräberstadt entwickeln…

Wenn das Gehirn allerdings Gelegenheiten hat, neue Erfahrungen zu machen, so werden diese sehr schnell gelernt, umgesetzt und abgespeichert. Erfahrungen werden im Gehirn als komplexe, szenische Erinnerungen in so genannten „neuronalen Netzen“ gespeichert.

Die Analogie zur Poststation: während für den Einen das Pferdewiehern das Bild der Poststation lebendig werden lässt, ist es für den Anderen die Erinnerung an ein besonders gutes Menü, das er genießen durfte. Erinnerungen sind „multicodiert“, d.h. sie werden mit allen Sinnen erfasst und abgespeichert.


3. Gang:

Wir lernen unser Mottoziel „mit allen Sinnen“ zu verankern, wir schaffen uns einen persönlichen „Ressourcenpool“, den wir aktivieren können, wenn wir uns in unsere „Zielhaltung“ bringen wollen.


4. Gang:

Wir lernen alten, unguten Gewohnheiten und Handlungsautomatismen in unserem Alltag zu begegnen und ihnen „ein Schnäppchen zu schlagen“…. Dazu verkosten wir dosiert schwierige, planbare Situationen und lernen in der präaktionale Handlungsvorbereitung diese bestmöglich zu bewältigen und „zu verdauen“.


5. Gang:

Ich nutze meine Ressourcen wie Dessertvariationen – ich probiere alle – und wähle mir die Ressourcen, die mir am besten schmecken, um sie für die Handlungsausführung zu nutzen. Das stellt sicher, dass ich die unterschiedlichsten Anforderungen, die zielgerichtetes Handeln erforderlich machen, in meinem Alltag in der bestmöglichen, ressourcevollen Haltung erledige. Und ganz nebenbei:

Wenn ich meine bevorzugten Dessertspezialitäten kenne, bedarf es nicht mehr der Variationen….


Das Beste:

Mottoziele sind individuell auf mich zugeschnitten, sie sind mit positiven Gefühlen aufgeladen und begleiten mich im Alltag. So macht Lernen Spaß und jede Herausforderung wird zu einer neuen Erfahrung, die mich bereichert und mein Gehirn individuell formen hilft.

Ob es „individuelle Freiräume sind, die ich mir schaffe“, die „Vielfalt des Lebens mich begeistert“ oder ich „die Faszination des Augenblicks genieße“, immer bringt es mich in eine innere Verfassung, die es mir ermöglicht ressourcenvoll und zielgerichtet zu handeln.